SchadenNET

SCHADEN-StBV

Schadensprogramm der

Bayerischen Staatsbauverwaltung

Mit Hilfe des Programms SchadenNET werden Schadensfälle auf Straßen des Bundes, des Landes und der Kreise erfasst und abgewickelt.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der einfachen und flexiblen Erstellung des erforderlichen Schriftverkehrs per Brief, Email oder Fax, der zentralen Verfügbarkeit der Daten und der Überwachung der Annahmeanordnungen.

Über vielfältige Auswertungsmöglichkeiten und Statistiken in der Form von Pivot-Tabellen könen die Schadensdaten nach allen erdenklichen Kriterien ausgewertet werden.

Mit der Erfassung von Tagesberichten, Kostenaufgliederungen und Schutzplankenabrechnungen wird den Meistereien die schadenbezogene Zuordnung erbrachter Leistungen ermöglicht. Aus den Tagesberichten eines Schadensfalles ergeben sich die Kostenaufgliederungen, die wiederum automatisch in die Rechnungsstellung einfließen.

Die Annahmeanordnungen für die Schadensersatzansprüche werden für den Baulastträger Bund über Buchungsdateien an das Haushaltsprogramm WabisNET übergeben, Zahlungseingänge werden von WabisNET übernommen und automatisch zugeordnet. Für die Baulasträger des Landes und der Kreise werden die Annahmeanordnungen in Form von Buchungslisten übergeben, die Erfassung der Zahlungseingänge erfolgt hier manuell.

Die Erfassung der Schadensfälle erfolgt wahlweise dezentral bei den Meistereien. Die Schadensmeldungen werden per Formblatt oder durch Online-Anbindung – entsprechend der Ausbaustufe - an das Schadensprogramm des Amtes zur weiteren Bearbeitung übergeben. Eine übergreifende und damit zusammenfassende Auswertung auf der Ebene des Amtes ist dadurch jederzeit möglich.

Das Datenmodell erlaubt sowohl eine zentrale Server-Datenbank wie auch mehrere lokale Datenbanken ( je Meisterei getrennte Datenhaltung zur Erfassung der Schadensanmeldungen und der Kostengliederungen ). Der Übergang von lokaler auf zentrale Datenhaltung ist jederzeit möglich.